Schutzkonzept

Aktiv gegen sexualisierte Gewalt - unser Schutzkonzept

Prävention, Intervention, Hilfe und Aufarbeitung

Schutzkonzept der Kreuzkirchengemeinde Lingen und Lohne

Der Kirchenvorstand hat sich seit 2024 mit Präventionsmaßnahmen gegen sexuelle Gewalt beschäftigt und sich mit Beschluss vom 13. August 2025 dem erweiterten Schutzkonzept des Kirchenkreises Emsland-Bentheim angeschlossen. Dieses kann auf der Webseite des Kirchenkreises heruntergeladen werden.                                                                                    Das Konzept sieht vor, alle beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden der kirchlichen Körperschaften und Einrichtungen der Landeskirche Hannovers bis spätestens Ende 2026 zu schulen.                                                                                                                                        Wir wollen aktiv gegen sexualisierte Gewalt vorgehen. In unseren Räumen und Veranstaltungen sollen sich alle Menschen wohlfühlen und ein respektvoller Umgang miteinander gelten. Für Probleme (problematisches Verhalten) wollen wir unsere in der Gemeinde tätigen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden sensibilisieren.                            Im Bereich der ehrenamtlichen Konfi-3-Gruppenleitenden wurde dies bereits im letzten Kurs durchgeführt. Ein polizeiliches Führungszeugnis und die Selbstverpflichtungserklärung gehörten schon immer zu den begleitenden Maßnahmen. Die Kirchengemeinde hatte bisher das Präventionskonzept der Stadt Lingen unterzeichnet und sich damit zur Einhaltung der Regeln verpflichtet.

Das Schutzkonzept des Kirchenkreises fordert uns auf, weiterhin aktiv zu bleiben und geeignete Maßnahmen umzusetzen.

Eine Steuerungsgruppe mit den Kirchenvorsteherinnen Vera Grinke, Corinn Helming und Pastor Paul-Gerhard Meißner hat bereits eine Grundschulung zur Prävention sexualisierter Gewalt absolviert. Themen waren u.a. Grundwissen zum Thema sexualisierte Gewalt und zu sexualpädagogischen Fragen, Kenntnisse zum Nähe-Distanz-Verhalten und zur grenzachtenden Kommunikation. Die Steuerungsgruppe hat die Räume und Gebäude (Gemeindehaus Bäumerstraße, Kirchenzentrum in Lohne)  besichtigt, Gruppen befragt und eine Risiko- und Ressourcenanalyse erstellt. Dazu wurden auch alle Schlüsselinhaberinnen und -inhaber erfasst.                                                                                                              Eine Schulung zur Prävention sexueller Gewalt  ist künftig auch für die weiteren Mitglieder des Kirchenvorstands sowie alle Ehrenamtliche in gruppenleitender Funktion und in Aufgaben, die zu engeren Kontakten mit Menschen führen, notwendig (Bsp: Besuchsdienst).  Alle Maßnahmen wie Schulungen und die Abgabe von  Selbstverpflichtungserklärungen von Mitarbeitenden werden in den nächsten Monaten weiter durchgeführt werden.

Als zuständig für die Umsetzung und Überwachung des Schutzkonzeptes in der Kirchengemeinde wurden benannt:  Paul-Gerhard Meißner (Pastor), Corinn Helming (Kirchenvorsteherin), Vera Grinke (Kirchenvorsteherin).

Die Vorlage von Führungszeugnissen und der Nachweis von Schulungen wird von den Inhabern der Pfarrstellen I und II im verbundenen Pfarramt (Pastor Paul-Gerhard Meißner + Pastor Lars Kotterba) geprüft.

Ansprechpartner für Betroffene

Ansprechpartner für Fälle von sexualisierter Gewalt im Kirchenkreis Emsland/Bentheim ist Superintendent Dr. Bernd Brauer. Er wird das Gespräch mit Ihnen suchen, Ihre Angaben dokumentieren und weitergeben an die Fachstelle der Landeskirche.

Superintendent Dr. Bernd Brauer
Hüttenstr. 12
49716 Meppen
Tel.: 05931 490976