Konfi3/8

Konfirmanden

Informationen zur Konfirmandenzeit in Lingen und Lohne

Konfirmandengruppe mit Pastor Meißner
Foto: CM

Konfirmandengruppen im Zoom-Meeting

 

Die Konfirmandengruppen treffen sich momentan in Zoom-Meetings. Dienstag die Lohner Gruppe, Donnerstag die Lingener Gruppen. Toll, dass es diese Möglichkeit gibt und wir so miteinander Kontakt halten können. Aber ich hoffe, dass es auch bald vorbeigeht und wir uns wieder treffen können.

Die Konfirmationen der Lingener und Lohner Konfirmandengruppen in der Kreuzkirche am 2. und 3. Wochenende nach Ostern

Im letzten Jahr haben wir die Konfirmationen verschoben in der Hoffnung, dass wir im April zwar mit reduzierte Gästezahl, aber doch in den Gruppen gemeinsam feiern könnten. Das wird wohl eher nicht so sein. Wir müssen die Gruppen doch aufteilen, damit wir in der Kirche genügend Platz und Abstand haben, um ungefährdet durch das Virus, die Einsegnung feierlich begehen zu können. Das Abendmahl werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden in ihrem Einsegnungsgottesdienst erhalten. Nur sie als Gruppe allein. Teilnehmen können die Familien mit bis zu 8 Personen je Konfirmand*in.

Die Termine:

Samstag, 17. April: die aus 2020 wartenden Konfirmandinnen und Konfirmanden. Um 14 Uhr Gruppe 1 und um 16 Uhr Gruppe 2 – je 6 Konfirmand*innen, jeweils mit Abendmahl nur für die Gruppe.

Sonntag, 18. April: die Konfirmandengruppe 2021  Gruppe 1 von  9:00-10:00 h und Gruppe 2 von 11:00 – 12: 00 h - je 4 Konfirmand*innen, jeweils mit Abendmahl nur für die Gruppe

Samstag, 24. April: die aus 2020 wartende Konfirmandengruppe Lohne. Die Konfirmation wird Frau Pastorin Heike Mühlbacher vornehmen. Die Gruppe wird ebenfalls aufgeteilt.

Sonntag, 25. April: die Konfirmandengruppe Lohne 2021. Gruppe 1 von  9:00 – 10:00 h, Gruppe 2 von 11:00 – 12:00 h und Gruppe 3 von 14:00-15:00 Uhr  jeweils in der Kreuzkirche in Lingen.

 

pgm

Evangelische Jugendarbeit in Lingen soll gestärkt werden

Neue Koordinatorin der evangelischen Jugendarbeit in Lingen ist die Diakonin Manuela Janssen (Dritte von links). In der Lingener Pastorenrunde ist sie jetzt von (v.l.) Orsolya Schütte-Gál (Johanneskirche), Heike Mühlbacher (Trinitatis), Helen-Kathrin Treutler (Johannes), Norbert Mühlbacher (Christuskirche) und Paul-Gerhard Meißner (Kreuzkirche) begrüßt worden.

Diakonin Manuela Janssen neu im Amt

80 bis 110 Jugendliche werden in den evangelischen Kirchengemeinden in Lingen jedes Jahr konfirmiert. Sie zu betreuen, ihnen dauerhaft ein Engagement in den Kirchengemeinden zu ermöglichen und die Stärkung generationsverbindender Angebote zählt ab sofort zu den Aufgaben der Diakonin Manuela Janssen.

Lingen ist dabei für die gebürtige Ostfriesin kein Neuland, denn vor gut 25 Jahren hat sie ihr praktisches Studiensemester in der Trinitatiskirche in Lingen absolviert. „Ich habe mich hier sehr wohlgefühlt, bin gerne zurückgekommen und habe schon viele mir vertraute Stellen wiederentdeckt“, berichtet sie nach ihren ersten beiden Arbeitswochen in einem Gespräch mit unserer Redaktion.

Digitale Angebote

Aktuell lernt sie erst einmal alle evangelischen Kirchengemeinden in der Stadt besser kennen. Doch sie hat auch schon erste Ideen für die Jugend- und Konfirmandenarbeit in Coronazeiten, die sie in der regelmäßig tagenden Pastorenrunde vorstellte: „Auf Instagram könnte man einen digitalen Fotowettbewerb anbieten und auch eine Rad-Rundtour zu allen Kirchen in der Stadt gemeinsam mit den Eltern könnte ich mir gut vorstellen.“ So sollen vor allem für die Jugendlichen, die in diesem Jahr eigentlich konfirmiert werden sollten und coronabedingt darauf nun längere Zeit warten müssen, Angebote entwickelt werden.

Mehr generationsübergreifende Projekte

Gerade gemeinsame Aktivitäten von Jugendlichen mit ihren Eltern passt dabei zu ihrer Stellen- und damit Aufgabenbeschreibung: Demnach soll sie zwar die offene Jugend- und die Konfirmandenarbeit begleiten, neue Gottesdienstformate entwickeln und Projekte initiieren, die Konfirmanden den Weg in die weitere kirchliche Jugendarbeit zum Beispiel als Teamer erleichtern sollen. Aber nicht nur: Auch den Aufbau generationsüberfreifender Angebote soll sie im Rahmen des Projektes „Gottes Segen weitergeben...“ künftig genauer im Blick haben.

Geboren und aufgewachsen ist Manuela Janssen im ostfriesischen Steenfelde. Und dort hat sie sich auch nach ihrer Konfirmation in der kirchlichen Jugendarbeit engagiert: „An sechs Abenden pro Woche war ich in der Gemeinde aktiv. Da habe ich mich nach meiner Ausbildung zur Bürokauffrau gefragt, wie ich das zu meinem Beruf machen könnte. Acht Bekannte aus meinem Jugendkreis sind Pastor geworden.“

Studium statt Büro

Sie entschied sich für ein Studium zur Diakonin an der Malche in Porta Westfalica -eine ihr bis heute unbekannte Person ermöglichte ihr durch die Übernahme sämtlicher Studienkosten die Ausbildung. „Für mich war das ein Zeichen, dass Gott wollte, dass ich diesen Weg gehe. Diakonin, das ist für mich bis heute eine Berufung und nicht nur mein Beruf.“

Und so arbeitete sie in den kommenden drei Jahren nicht im Büro. Vielmehr standen Theologie, Sozialpädagogik, Predigtlehre, Religionspädagogik und Chorleitung auf ihrem Stundenplan. Nach einem Anerkennungsjahr in Melle und einer parallel absolvierten Prädikantenausbildung arbeitete sie in Kirchengemeinden und Kirchenkreisen unter anderem in Köln, im Wendland und zuletzt in Mönchengladbach. Und warum jetzt Lingen? „Ich finde es spannend, mit Jugendlichen zu arbeiten. Außerdem reizt mich das Konfi-Modell als neue Form des Konfirmandenunterrichtes hier in Lingen.“ Und wenn Zeit für Hobbies bleibt, liest und hört sie gerne Krimis, besucht Musikfestivals wie das Hurricane und kümmert sich um ihre inzwischen drei Patenkinder.

Bericht: Carsten van Bevern
Lingener Tagespost Ausgabe vom 18.06.2020

Diakonin

Manuela Janssen
Manuela Janssen
Baccumer Str. 4
49808 Lingen (Ems)
Tel.: 0591 91548946

Die Konfirmandenzeit beginnt wieder

Der neue Konfi8-Jahrgang beginnt im Gemeindezentrum in Lohne-Wietmarschen am Dienstag, 8. September  und  in Lingen im Gemeindehaus Bäumerstraße am Donnerstag, 10. September um 16 Uhr.  Die Räumlichkeiten sind nach den Bedingungen zum Schutz vor Covid19 mit entsprechenden Abständen (mind 1,50 m) und Desinfektion eingerichet. Beim Ankommen und Verlassen der Räumlichkeiten muss eine Mund-Nase-Maske getragen werden. Es wird Belüftungspausen geben. Weitere Informationen demnächst.